07.04.13 SV Kork - SV Honau

SV Kork – SV Honau   1:1   (1:0) "Rote Laterne"  abgegeben!

Bei schönem Wetter standen sich am vergangenen Sonntag mit dem SV Honau und dem SV Kork zwei Mannschaften auf Augenhöhe gegenüber. Beide Teams konnten in der laufenden Rückrunde noch keinen Punkt holen. So kam es auch nicht überraschend, dass die Anfangsphase von Hektik und Unsicherheit geprägt war. Die zahlreichen Zuschauer konnten nur Fehlpässe und Abstimmungsprobleme sehen. Die Heimmannschaft kam nach etwa 10 Minuten besser ins Spiel und hatte auch eine gute Einschussmöglichkeit, die allerdings vom seit Wochen in bestechender Form agierenden honauer Schlussmann Taskin Dag gekonnte vereitelt wurde. Auch in der Folgezeit konnten sich die Hausherren mehrere Mal in Position bringen. Doch die Tatsache, dass die Hauptproblematik der Gastgeber das Toreschießen ist, war offensichtlich. In der 30. Minute brachte die Hintermannschaft des SVH die Kugel wieder mal nicht aus dem Gefahrenbereich. Ein Abpraller landete bei Sascha Quast, der sich aus 13 m nicht zweimal bitten ließ und das 1:0 erzielte. Der Jubel auf Seiten des SV Kork war groß. Bis zur Halbzeit passierte nicht mehr viel, wodurch es mit 1:0 in die Kabine ging.

Völlig ausgewechselt kam der SV Honau aus der Kabine. Gleich zu Beginn spielten die Honauer druckvoll nach vorne. Die erste nennenswerte Möglichkeit nutzte Spielmacher und Kapitän Fathi Ouled-Diaf sogleich zum 1:1 Ausgleich. Der SV Honau war nun wachgerüttelt und spürte, dass hier was zu holen war. Es kam nun teilweise zum offenen Schlagabtausch. Auch mit diversen Fouls und Nicklichkeiten. Man merkte deutlich, dass keine Mannschaft dieses Spiel verlieren wollte. In der Folgezeit waren klare Torchancen bis in die Schlussphase Mangelware. In Minute 88 konnte sich der wieselflinke honauer Linksaußen Evan Heckly durchsetzen. Er umspielte die komplette Hintermannschaft der Gastgeber und legte uneigennützig quer auf dem besser postierten Sturmkollegen Steven Mulyk. Dieser scheitere allerdings aus 5 m freistehend am bereits geschlagenen Torhüter der Korker. Alle mitgereisten honauer Fans hatten den Jubelschrei bereits vollzogen. Doch leider mussten sie ihn in fassungsloses Raunen umsatteln. Keine 60 Sekunden später war es erneut Mulyk, der in ähnlich aussichtsreicher Position wieder scheiterte. Unfassbar. Am Ende hieß es somit 1:1.

Über die gesamte Spielzeit gesehen, geht die Punkteteilung in Ordnung. Die erste Hälfte gehörte klar den Platzherren, die Zweite den Gästen. SV Honau – weiter so!! PK8

24.03.13 VfR Willstätt - SV Honau

Endergebnis 3:0 (2:0)

Vor dem Gastspiel beim Absteiger VfR Willstätt waren die Rollen klar verteilt. „Nicht zweistellig wäre doch gut für die Honauer“, war die allgemeine Erwartungshaltung der Presse und auch der Willstätter Funktionäre. Zum Glück ist im Fußball nicht alles vorhersehbar. Das Spiel auf dem schwer bespielbaren Willstätter Rasen war anfangs zerfahren und unsortiert auf beiden Seiten. Doch die Honauer hatten sich nach kurzer Zeit bereits gut formiert und stellten die Räume clever zu. Die Willstätter fanden kein Mittel um in die Spitze zu gelangen. In der 10. Minute wurde erstmals ein Stürmer der Gastgeber gut in Position gebracht, aber fair vom Ball getrennt. Das sahen alle so, außer dem Unparteiischen (er sah es auch so, gab den Elfer aber trotzdem, wie er später zitiert wurde) und dieser entschied auf Elfmeter. Den fälligen Strafstoß verwandelten die Hausherren sicher zum 1:0. Mund abwischen und weitermachen hieß die Devise der Gäste. Doch keine zehn Minuten später, sprang der honauer Linienrichter erneut im Dreieck, als der Schiedsrichter den gegnerischen Stürmer nach einem langen Ball (wieder als einziger) nicht im Abseits sah und dieser mutterseelenallein das 2:0 erzielen konnte. Für die Aussage „Wer unten drin steht, hat eben das Pech“ habe ich bereits 2 € in das Phrasenschwein geworfen.

Doch die Gastelf war an diesem Tag durch nichts aus der Ruhe zu bringen und spielte konzentriert und durch Spielertrainer und Abwehrchef Huy Tram Lamy bestens organisiert weiter. Bei einem wunderbaren Schuss von Phuc Quoc Nguyen aus 22 m verhinderte in der 30. Minute nur der Innenpfosten ein wahres Supertor. Wieder die Sache mit dem Pech… In der ersten Halbzeit passierte nicht mehr viel und es ging mit 2:0 in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. Die Honauer standen sicher, igelten sich aber keineswegs am eigenen 16er ein, sondern spielten munter mit und kamen durch Minh Nguyen und Frederic Robert auch zu aussichtsreichen Möglichkeiten, die allerdings nichts einbrachten. Nach einer unübersichtlichen Rangelei im Strafraum der Gäste landete der Ball irgendwie zum 3:0 in der 65. Min im Tor. Das Spiel war entschieden. Aber die Gäste hatten sich fest vorgenommen keinen weiteren Gegentreffer zu kassieren und kämpften beherzt bis zum Spielende weiter. Ich muss ein Kompliment an den SV Honau richten, der für seine Courage leider nicht belohnt wurde. PK8

VfR Rheinbischhofsheim vs. SV Honau

VfR Rheinbischofsheim – SV Honau  4:1   (2:1)

Das Nachholspiel beim VfR Rheinbischofsheim war gleichzeitig das erste Pflichtspiel im Jahr 2011. Die Neuzugänge Björn Faulhaber, Levent Aslantürk und Ümit Yilmaz, sowie Rückkehrer Manuel Minet sollen zukünftig die abgewanderten Enrico Schröter, Frank Schepers und den noch immer verletzten David Schröter ersetzen.

Doch es erwartete den Gast eine schwere Aufgabe, denn die Platzherren waren gut vorbereitet und topfit. Demgegenüber stand eine neu zusammengestellte Mannschaft des SV Honau, die nicht gerade eine Traum-Vorbereitung durchlaufen hat. Deshalb waren die Rollen klar verteilt und so begann auch das Spiel. Die Hausherren machten Druck und spielten von Anfang an auf Sieg, doch bis zum 1:0 in der 20. Min stand der SV Honau gut sortiert und lies so gut wie nichts zu. Danach ein komplett anderes Bild…

Spielaufbau seitens der Honauer war nicht zu sehen und auch befreien konnte er sich nur selten.

So war das 2:0 die logische Folge. Einzig Neuzugang Levent Aslantürk sorgte mit seinen (manchmal übertriebenen) Sololäufen für Gefahr in der gegnerischen Hälfte. So war er es auch, der mit einem Alleingang durch die komplette bischemer Hintermannschaft und überlegtem Abschluss den 2:1 Anschlusstreffer markieren konnte.

Nach der Halbzeit das gleiche Bild. Der Platzherr spielte munter nach vorne und den Gästen ging langsam die Puste aus. Dazu kam dann noch ein Platzverweis nach einer knappen Stunde für den eingewechselten Kevin Yantaki, der früh für Fredy Schnurr kam, der keinen guten Tag erwischte. Doch aufgrund des 2:1 Rückstandes musste der SVH trotzdem alles versuchen und hatte nach 65 Minuten durch den eingewechselten Ümit Yilmaz eine gute Chance zum Ausgleich, die leider nur bei einer Chance blieb. Keine 5 Minuten später sorgte dann der Gastgeber durch einen Konter mit 3:1 für die Vorentscheidung. In dieser Zeit verhinderten die eigentlich gut aufgelegten honauer Abwehspieler und Tormann Pascal Ramstijn einen höheren Rückstand. Doch im Spiel nach vorne fehlte jegliche Durchschlagskraft. Kurz vor Schluss fiel dann auch noch der 4:1 Endstand. Nach dem Spiel muss man sagen, dass das Ergebnis auch in der Höhe verdient war.

Ich kann nur an den Ehrgeiz unserer Spieler appellieren sich öfter im Training blicken zu lassen. Denn es fehlt nicht an spielerischer Klasse, sondern in erster Linier an Kraft und Zusammenspiel. In den verbleibenden Spielen gilt es eine Grundlage für die neue Saison zu schaffen und sich einzuspielen. Und wenn der SV Honau als Mannschaft auftritt und abruft was er kann, hat er schon für manche Überraschung gesorgt!!

PK 8

SV Linx II vs. SV Honau

SV Linx II – SV Honau   0:1   (0:1)

Das erste Spiel der neuen Runde durfte der SV Honau beim Nachbar in Linx bestreiten. Vor dem Spiel standen die Zeichen alles andere als auf Sieg, denn da am Samstag gespielt wurde, waren die Schichtarbeiter Wickersheimer, Schnurr und Nguyen nicht anwesend. Auch Aslantürk und Müller fehlten und Bauer, Sax, Faulhaber und Knörle waren angeschlagen. Auch kein Vorteil für den SVH war, dass die Linxer drei Spieler aus dem Oberliga-Kader vorweisen konnten.

Doch jedes Spiel beginnt beim Stand von 0:0 und dauert immer 90 Minuten! Die Honauer wussten, dass sie den Gastgebern fußballerisch unterlegen waren und spielten dementsprechend sehr defensiv. Die Anfangsphase kam einem Abtasten gleich. Keiner wollte im ersten Saisonspiel zu viel riskieren. Die erste Chance des Spiels hatten die Gäste aus Honau nach 14 Minuten durch Aytac Bursa nach schönem Zuspiel von Nadir Boyraz. Den Schuss von Bursa konnte der linxer Torhüter noch gekonnt parieren. Doch beim platzierten Nachschuss von Björn Faulhaber, der den Ball volley aus gut 20 m in unnachahmlicher Manier in die Maschen schweißte, war er dann chancenlos. Ja richtig gehört… 0:1!!

Die Hausherren waren geschockt und die Honauer igelten sich wieder hinten ein. Bis zur Halbzeit hatten die Linxer zahlreiche gute bis ausgezeichnete Tormöglichkeiten, die aber von unserem überragendem Torhüter Pascal Ramstijn oder schon vorher durch die aufmerksame Abwehr um Huy Tram Lamy vereitelt wurden. Die spielerische Überlegenheit war offensichtlich. Doch nur Tore zählen im Fußball! So ging es mit 0:1 in die Kabine.

Der verletzte Pascal Knörle wurde nach der Pause durch Sebastian Förster ersetzt. In der zweiten Halbzeit änderte sich nicht viel für den Zuschauer. Die Linxer rannten ein ums andere Mal aufs honauer Tor, doch der unüberwindbare Pascal Ramstijn hatte sich heute fest vorgenommen, nicht hinter sich greifen zu müssen. Auch die restliche honauer Defensive arbeitete weiterhin konzentriert und kompromisslos. Die honauer Fans schauten im Minutentakt auf die Uhr und konnten es nicht fassen, dass es immer noch 0:1 stand. Langsam wurden die Linxer nervös und spielten ihre Angriffe nicht mehr zu Ende. Man merkte den Gästen die zunehmende Müdigkeit immer mehr an, aber der unbedingte Siegeswille war stärker. Kurz vor Ende hätte Faulhaber beinahe sogar auf 0:2 erhöht, doch sein fulminanter Linksschuss strich knapp am Gehäuse vorbei. Dann war Schluss und der Sieger hieß SV Honau.

Diese Leistung zeigte mal wieder, was im Fußball möglich sein kann.

SV Honau vs. SF Goldscheuer

SV Honau – SF Goldscheuer   1:6   (1:1)

Beim  ersten Meisterschaftsspiel im Jahr 2012 war der Gastgeber aus Honau gegen den Titelaspirant aus Goldscheuer krasser Außenseiter. Die dürftige Trainingsbeteiligung während der Vorbereitung und der dünne Spielerkader ließen eine Überraschung utopisch wirken.
Doch nach dieser Überraschung sah es eine gute Stunde lang im Gieselbachstadion aus. Bis dann fehlende Kondition zu Unkonzentriertheiten und Nachlässigkeiten führte. Da der SV Honau nichts zu verlieren hatte, konnte er vor heimischem Publikum ohne Druck in die Partie gehen. Der SF Goldscheuer zeigte sich ungewohnt unsicher beim Passspiel und in der Spieleröffnung. Diese fehlende Souveränität wusste der Hausherr früh in der Partie zu nutzen und konnte nach schönem Zuspiel von Huy Tram Lamy durch den wieselflinken Steven Mulyk in Führung gehen. Die Goldscheurer zeigten sich geschockt und wussten keine Antwort auf die forschen Honauer. Denn dies war nicht die einzige Torchance. Ein fulminanter Weitschuss von Manuel Minet verfehlte sein Ziel nur haarscharf. Keine 5 Minuten später war Pascal Knörle nach exzellentem Pass von Quoc Nguyen frei durch, doch der sich deutlich im Abseits befindliche Mulyk ging ebenso zum Ball, weswegen der gute Unparteiische aus dem Elsass zu Recht auf Abseits entschied. So ein Mist…
Nach einer halben Stunde war vom gegnerischen Torjäger Ralf Griese immer noch nichts zu sehen, da er von Wadenbeisser Marco Peraldo permanent bearbeitet wurde. Doch nach einem perfekten Freistoß konnte eben dieser in der 30. Min den 1:1 Ausgleich erzielen. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Umkleide.
Nach dem Seitenwechsel merkte man dem SV Honau schon die schwindenden Kräfte an, was den Gast in seinem Spiel etwas beflügelte. Doch die Hausherren kamen weiterhin zu Chancen, welche aber leider zum Teil kläglich versemmelt wurden.
Anders die Sportfreunde aus Goldscheuer. Nun zeigten sie eben doch, dass sie eine Spitzenmannschaft sind und erzielten nach einer guten Stunde das 1:2. Keine zwei Minuten später folgte das 1:3. Bei den Honauern kam nun Müdigkeit und Niedergeschlagenheit zusammen, was bis zum Spielende noch drei weitere Treffer der Gäste zur Folge hatte und schließlich ein standesgemäßes 1:6 bedeutete. Dieses Ergebnis kam jedoch nicht durch Überlegenheit des Gegners, sondern durch eigene Unzulänglichkeiten zustande, leider.